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  • Kurt Schwitters: Relief Merz Barn

    Kurt Schwitters: Reliefwand aus der Merz Barn (1947)

    Für ihren Schöpfer Kurt Schwitters waren seine Merzbauten von zentraler Bedeutung. Gemeinsam war den raumgreifenden Plastiken nicht nur ihr Stil. Auch ihr Schicksal verlief ähnlich tragisch: Obwohl zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten gebaut, blieb keine von ihnen erhalten.
  • Kurt Schwitters: Certificate of Registration

    Kurt Schwitters, Certificate of Registration (1941)

    Die Flucht des Künstlers Kurt Schwitters nach Großbritannien endete mit seiner Inhaftierung: Als er zusammen mit seinem Sohn am 19. Juni 1940 Edinburgh  erreichte, hatte die britische Regierung gerade beschlossen, alle „feindlichen Ausländer“ in kurzfristig eingerichteten Lagern festzusetzen.
  • Fotografie: Erna Adler, Belgien 1937/38

    Erna Adler: Fotografien aus Belgien (1937/38)

    Die Fotografin Erna Adler war in Wien ein vielversprechendes Talent im Bereich des Kunstporträts gewesen. Im belgischen Exil musste Adler ab 1937 wieder von vorne beginnen.
  • Porträt Fred Uhlmann von Kurt Schwitters

    Kurt Schwitters: Ohne Titel (Porträt Fred Uhlmann) (1940)

    Im Hutchinson Internment Camp auf der Isle of Man, das wegen der großen Zahl der dort inhaftierten Künstler scherzhaft „Artists Camp“ genannt wurde, traf Kurt Schwitters auf Geistesverwandte: Die Mehrheit der Gefangenen bestand aus deutschen und österreichischen Flüchtlingen und entschiedenen Gegnern der Nationalsozialisten.
  • Brief: László Moholy-Nagy, Citroen

    László Moholy-Nagy: Brief an Paul Citroen (1936)

    Im Sommer 1936 befand sich László Moholy-Nagy in einer produktiven Phase. Einige Aufträge für Filme und fotojournalistische Essays wie „The Street Markets of London“ verhalfen ihm zu finanzieller Stabilität.
  • Fotografie: Straßenszene in Casablanca, 1941

    Casablanca

    Nach der Besetzung Frankreichs 1940 und der Aufteilung des Landes in eine besetzte und eine freie Zone verlagerte sich die Reiseroute vieler Flüchtlinge, die nach Übersee wollten, gezwungenermaßen auf den afrikanischen Kontinent: Die französischen Häfen am Atlantik waren in deutscher Hand.
  • Notizzettel: Lilli Schultz

    Notizzettel mit resignierenden Gedanken von Lili Schultz über Bürokratismus (um 1958)

    Papierkrieg in der BRDRund um ihre Flucht aus der Deutschen Demokratischen Republik im März 1958 sah sich Lili Schultz mit westdeutscher Amtsbürokratie konfrontiert. Schon vor ihrer Ausreise erwiesen sich die brieflichen Verhandlungen über einen Ruf nach Düsseldorf als kompliziert.
  • Lebenslauf: Lili Schultz

    Lili Schultz: Lebenslauf aus den ersten Tagen in der BRD (1958)

    Bilanz eines KünstlerlebensEinen Tag nach dem Verlassen der Deutschen Demokratischen Republik ohne Pass via Westberlin traf Lili Schultz am 16. März 1958 in Düsseldorf ein.
  • Brief: Josef Scharl an Fotografen Schiff

    Josef Scharl: Brief an einen Fotografen namens Schiff (14. Juli 1942)

    Ein Literat, der vor Hitlers Unterdrückung ins Exil fliehen musste, konnte dort neue Werke in folgender Hinsicht rasch verbreiten: Ein Manuskript zirkulierte leicht unter Freunden und Verlegern. Es ließ sich gut versenden. Gemälde dagegen mussten hierfür zunächst fotografiert werden. Für den Maler Josef Scharl bedeutete dies, im New Yorker Exil 1942 einen Bittgang zu machen.
  • Brief: Auden an Erika Mann

    Wystan H. Auden: Brief an Erika Mann (Mai 1939)

    Schon sehr früh war sich Erika Mann der Tatsache bewusst, durch einen auslaufenden Pass oder eine Ausbürgerung staatenlos werden zu können. Die politische Betätigung mit der  Pfeffermühle barg von Anfang an auch die Gefahr, aus ihrem Exilland Schweiz ausgewiesen zu werden.