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  • Brief: Else Lasker Schüler an Emil Raas

    Else Lasker-Schüler: Brief an Emil Raas (1939)

    Im Sommer 1939 trat die Dichterin Else Lasker-Schüler ihre dritte Palästinareise an. Wie auch sonst beabsichtigte sie, danach wieder in die Schweiz zurückzkehren.
  • Else Lasker-Schüler: Chaluzim kommen aus den Orangenhainen (um 1935)

    Else Lasker-Schüler: Chaluzim kommen aus den Orangenhainen (um 1935)

    Prinz Jussuf und seine Freunde werden lebendig
    Während sich Else Lasker-Schüler seit April 1933 im Schweizer Exil befand, wurden ihre Zeichnungen im Zuge der Aktion „Entartete Kunst“ 1937 aus der Berliner Nationalgalerie entfernt. Im gleichen Jahr tauchten ihr Name sowie ihr gesamtes literarisches Werk zudem auf der „Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ auf.
  • Else Lasker-Schüler: Das Hebräerland (1937)

    Else Lasker-Schüler: Das Hebräerland (1937)

    Prinz Jussuf träumt den Traum vom Heiligen Land
    Else Lasker-Schüler Leben und Werk waren eng miteinander verbunden. Stets war beides von phantasievollen Welten geprägt, die sie schuf und die für die Dichterin Wirklichkeit wurden, wenn sie sich z.
  • Maschinenschriftlicher Text auf cremefarbenem Papier, handschriftlichen Korrekturen mit Bleistift

    Else Lasker-Schüler: Huldigungen (um 1940)

    Dieser etwas singuläre Text aus dem Nachlass der Dichterin sticht durch seine gewisse Leichtigkeit hervor. In fast aphorismischer Art beschreibt Else Lasker-Schüler einige Persönlichkeiten der Jerusalemer Gesellschaft zu Beginn der 1940er Jahre.
  • Else Lasker-Schüler: Mein blaues Klavier, Erstausgabe (1943)

    Else Lasker-Schüler: Mein blaues Klavier, Erstausgabe (1943)

    Die letzte Buchveröffentlichung des Prinzen von Theben
    Eineinhalb Jahre vor dem Tod Else Lasker-Schüler erschien 1943 ihre letzte Buchveröffentlichung Mein blaues Klavier in einer Auflage von 330 Stück. Ein Gedichtband, in dem die Dichterin eindringliche Worte für ihr Leben im Exil und ihre Trauer um das Verlorene fand.
  • Nachruf: Else Lasker-Schüler über Ernst Toller

    Else Lasker-Schüler: Nachruf auf Ernst Toller (1939)

    Als sich im Mai 1939 der Schriftsteller und ehemalige Sozialrevolutionär Ernst Toller im New Yorker Exil das Leben nahm, verursachte dies unter zahlreichen Exilantinnen und Exilanten betroffene Reaktionen. Tollers Schritt begründete sich vor allem aus der Verzweiflung über den voranschreitenden Faschismus in Europa und die daraus erwachsende Hoffnungslosigkeit.
  • Typoskript: Else Lasker-Schüler: Hebräerland

    Else Lasker-Schüler: Typoskript: Hebräerland, 1935

    Das Prosawerk "Das Hebräerland" der Lyrikerin Else Lasker-Schüler ist das umfangreichste, das in den Jahren ihres Exils seit 1933 entstand. Angeregt wurde sie durch eine erste Reise nach Palästina, die sie von der Schweiz aus im Jahr 1934 unternommen hatte.
  • Zeichnung: Else Lasker-Schüler, Die verscheuchte Dichterin (ca. 1935-1942)

    Else Lasker-Schüler: Zeichnung Die verscheuchte Dichterin (vermutlich zwischen 1935-1942)

    Die Zeichnung – eine der letzten von der Hand der Künstlerin – kann beinahe als ein Eigenresumee des Lebens von Else-Lasker-Schüler im Exil angesehen werden. Der wohl fiktive Vermerk über die angebliche Entstehung 1933, das Eigenzitat aus dem  Gedicht "Müde", weiter über das Motiv selbst – ganz offensichtich die Dichterin darstellend, die sich Halt und Tröstung bei einem orientalisch gekleideten Mann sucht, bis hin zu der späteren Datierung 1942 erzählen die Geschichte und den Hintergrund der Entstehung dieser Kreidezeichnung.
  • Amtlicher Ausweis: Emil Ludwig, Resident Alien’s Identification Card

    Emil Ludwig, Resident Alien’s Identification Card, 1944

    Ludwigs Exiljahre in den USA
    Emil Ludwig lebte seit 1906 in Moscia bei Ascona in der Schweiz und verbrachte ab 1932 als Schweizer Staatsbürger auch die ersten Jahre der NS-Diktatur in der Schweiz. Nach dem Überfall der Wehrmacht auf Polen im September 1939 und angesichts des bevorstehenden Feldzugs im Westen im Frühjahr 1940 fühlte sich Ludwig allerdings auch in der Schweiz nicht mehr länger sicher, zumal er als weitum bekannter, von den Nazis seit 1933 offiziell verfemter Jude und Antifaschist nahe der italienischen Grenze lebte.
  • Emine Sevgi Özdamar, Lesung von Die Brücke vom Goldenen Horn, 1999

    Von Istanbul nach Berlin ins Frauenwonaym
    Die Lesung von Emine Sevgi Özdamar gibt den Anfang von Die Brücke vom Goldenen Horn (1992) wieder. Es ist das Jahr 1966 und die achtzehnjährige Ich-Erzählerin ist gerade als türkische Fabrikarbeiterin für Telefunken in Berlin angekommen.