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116 Suchergebnisse

  • Affidavit of Sponsorship für Ilse Bing und Konrad Wolff

    Affidavit of Sponsorship für Ilse Bing und Konrad Wolff (1940)

    Was der Schriftsteller Hermann Kesten, ehrenamtlicher Berater des Emergency Rescue Committee (ERC), hier unter „vorbereiten“ zusammenfasst, war ein enorm arbeitsaufwändiger Vorgang. Für jeden Flüchtling, dem das ERC zu einem US-amerikanischen Notvisum („Emergency Visa“) verhelfen wollte, war neben einer finanziellen Bürgschaft, einem Lebenslauf und dem Nachweis der politischen Verfolgung auch ein Affidavit of Sponsorship zu beschaffen.
  • Affidavit: Eric Schaal

    Affidavit of Support für Eric Schaal (1935)

    Der Fotograf Eric Schaal erhielt sein Affidavit of Support von Schye Schmidt, einem Unternehmer im „wholesale butter & egg business“ in New York, der laut dem Dokument sein Cousin war. In Schaals selbst erstellten Stammbäumen seiner Familie, die in seinem Nachlass überliefert sind, taucht der Name allerdings nicht auf.
  • Brief: Arnold Schönberg an Eric Schaal

    Arnold Schönberg: Brief an den Fotografen Eric Schaal (30. Januar 1941)

    Der Fotograf Eric Schaal, der 1936 aus München nach New York emigriert war, arbeitete dort ab 1937 für die Agentur Pix, für die er unter zahlreichen anderen Künstlern auch den Komponisten Arnold Schönberg porträtierte. Der vielbeschäftigte Schönberg ließ Schaal nach dem Fototermin einige Zeit warten, bis er sich für eine Auswahl von Abzügen entschied, die er für sich selbst verwenden wollte.
  • Manuskript: Arnold Zweig, Bilanz der deutschen Juden[heit] 1933

    Arnold Zweig: Bilanz der deutschen Judenheit 1933, Manuskript (1933)

    Im Frühjahr 1933 schrieb Arnold Zweig erste Gedanken und Entwürfe für ein Buch nieder, das eine Bilanz deutsch-jüdischer Beziehungen ziehen sollte. Angesichts der dramatischen Lage der Juden in Deutschland war es Zweigs Wunsch, dass das Werk vor allem im Ausland Aufmerksamkeit finden würde.
  • Brief: Arnold Zweig an Hedwig Michaelis

    Arnold Zweig: Brief an Hedwig Michaelis (1. November 1935)

    In den Jahren 1934 und 1935 wechselten Arnold Zweig und seine Frau Beatrice mehrmals Briefe mit Hedwig Michaelis in New York, der Ehefrau des Chemikers Leonor Michaelis. Die Familien hatten sich vermutlich 1933 in Sanary-sur-Mer über Marta und Lion Feuchtwanger kennengelernt.
  • Karikatur: Bil Spira

    Bil Spira: Karikatur von Joseph Roth (1939)

    „[…] ich bin der letzte Erbe dieses Schnurrbarts. J.R.“
    So erinnert sich der Zeichner Bil Spira (Wilhelm Spira) an seine Begegnung mit dem Schriftsteller Joseph Roth. Die beiden lernten sich im Pariser Exil kennen und trafen sich einige Male in Roths Stammlokal Café Le Tournon.
  • Zeichnung: Bil Spira, Karikatur von Joseph Roth

    Bil Spira: Karikatur von Joseph Roth (1939)

    „Wie er leibt und trinkt“
    Der Zeichner Bil Spira (Wilhelm Spira), der für die Wiener Arbeiter Zeitung gearbeitet hatte, war im August 1938 nach seiner Haft im Wiener Gestapo Gefängnis Karajangasse nach Paris geflüchtet und arbeitete dort unter dem Pseudonym Willi Freier. Joseph Roth und Spira hatten sich im Pariser Exil im Café Le Tournon, Roths Stammcafé, kennengelernt.
  • Buchumschlag: John Heartfield, Braunbuch über Reichstagsbrand und Hitlerterror

    Braunbuch über Reichstagsbrand und Hitlerterror (1933)

    Ein Kampfbuch mit weitreichender Wirkung
    Im Juli 1933 erschien in Paris das Braunbuch über Reichstagsbrand und Hitlerterror. Unter Federführung des kommunistischen Verlegers Willi Münzenberg hatten die anonym bleibenden Autoren (zu denen auch der Schriftsteller Arthur Koestler gehörte) fingierte Dokumente und Beweise zusammengestellt, die belegen sollten, dass die Nationalsozialisten am 27. Februar 1933 den Reichstagsbrand selbst gelegt hatten.
  • Briefpapier: Freier Deutscher Kulturbund in Großbritannien

    Briefkopf des Freien Deutschen Kulturbunds in Großbritannien (nach 1939)

    Die Mitglieder des Freien Deutschen Kulturbunds wählten bei der Gründung vier Präsidenten: den Kritiker Alfred Kerr, den Maler Oskar Kokoschka und die Schriftsteller Stefan Zweig und Berthold Viertel. Alfred Kerr schied im November 1939 – aufgrund politischer Differenzen nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs – bereits wieder aus seinem Amt aus.
  • Brief: Heinrich Mann an Rudolf Olden

    Brief von Heinrich Mann an Rudolf Olden (19. April 1934)

    Am 16. April 1934 hatte Rudolf Olden, Sekretär der deutschen PEN-Gruppe im Exil, dem Schriftsteller Heinrich Mann die Präsidentschaft der neu gegründeten Gruppe angetragen und ihn gleichzeitig gebeten, als einer von zwei Delegierten im Juni 1934 zum Internationalen PEN-Kongress nach Glasgow zu reisen.