Zurücksetzen

694 Suchergebnisse

  • Brief: Albert Ehrenstein an seinen Bruder

    Albert Ehrenstein: Brief an seinen Bruder Carl (1941)

    Zwei Wochen nach der traumatischen Überfahrt und der Ankunft in New York schrieb Albert Ehrenstein diesen ersten Brief an seinen Bruder Carl in London. Neben den Zuständen auf dem Auswandererschiff berichtet Albert hier über seine ersten Eindrücke und die neue Freiheit, auch über Hoffnungen auf die Mitarbeit an Zeitschriften und mögliche Publikationen in Deutsch, unter anderem über die Schweiz und über Spanien.
  • Manuskript: Albert Ehrenstein

    Albert Ehrenstein: Navemärtyrer (1941)

    Buchstäblich in letzter Minute konnte Albert Ehrenstein im Sommer 1941 alle nötigen Visa erhalten, die ihm die Durchreise durch Spanien und die Abfahrt mit einem notdürftig umgebauten Frachtschiff von Portugal nach New York ermöglichten, dem Schiff „Navemar“. Die Zustände auf dem Schiff müssen unhaltbar gewesen sein, so dass Ehrenstein, gerade in New York angekommen, einen seiner ersten Texte dieser Überfahrt in mehreren Varianten unterschiedlicher Länge widmete.
  • Postkarte: Albert Ehrenstein an seinen Bruder

    Albert Ehrenstein: Postkarte an seinen Bruder Carl (1937)

    Während seines Aufenthaltes in der Schweiz lebte Albert Ehrenstein häufig in Brissago, von wo er unter anderem mit seinem Bruder Carl Ehrenstein korrespondierte, der seit 1928 in London lebte und sich dort als Literaturagent und Übersetzer versuchte. Albert wusste um Carls zeitweilige Motivationsschwierigkeiten und versorgte – trotz eigener Schwierigkeiten – diesen aus dem Schweizer Exil mit Literaturnachrichten, damit Carl diese für seine Tätigkeiten nutzen konnte.
  • Rezension: Albert Ehrenstein

    Albert Ehrenstein: Rezension zu Paul Mayers Exil und zu Ludwig Renns Adel im Untergang (1945)

    Eines der wenigen Betätigungsfelder für Albert Ehrenstein im amerikanischen Exil war das Rezensieren von Büchern für deutschsprachige Zeitungen und Zeitschriften. Eine solche schrieb Ehrenstein über zwei Werke, die im mexikanischen Exil entstanden waren: Paul Mayers Gedichtsammlung Exil und Ludwig Renns autobiografisch geprägter Roman Adel im Untergang.
  • Brief: Alexander Granach

    Alexander Granach: Brief an Lotte Lieven, vermutlich Hollywood (7. September 1941)

    Über 300 Briefe in elf Jahren schrieb der Schauspieler Alexander Granach aus dem Exil an seine große Liebe, die Schauspielerin Lotte Lieven. Sie nahm gerade Schauspielunterricht in München, Granach war erster Charakterschauspieler am Schauspielhaus München, als die beiden einander 1920 begegneten und sich in ineinander verlieben.
  • Typoskript: Alexander Granach, Da geht ein Mensch

    Alexander Granach: Da geht ein Mensch, Typoskript (1942-1945)

    1945 erschien die Autobiografie des Schauspielers Alexander Granach Da geht ein Mensch. Ihre Veröffentlichung erlebte er allerdings nicht mehr.
  • Fotografie: Alexander Granach

    Alexander Granach in der Rolle des russischen Kommissars im Film Ninotschka, Fotografie (1939)

    Erst vor wenigen Monaten in den USA angekommen, wurde dem Schauspieler Alexander Granach gleich von seinem alten Freund aus Berliner Zeiten, Ernst Lubitsch, eine größere Rolle angeboten. An der Seite von Greta Garbo sollte er einen russischen Kommissar spielen.
  • Alfred Kerr: Melodien

    Alfred Kerr: Seite aus dem Gedichtband Melodien (1938)

    In dem Gedicht Die illegalen Kämpfer in Deutschland, in dem der 1936 nach Großbritannien weitergeflüchtete Alfred Kerr die Widerstandsbewegung in Deutschland ehrte, hatte er einen elegischen Ton angeschlagen. Er wählte diese Buchseite aus dem Gedichtband Melodien für eine Ausstellung des Freien Deutschen Kulturbunds aus, die englische Bürger über den Widerstand in Deutschland informieren sollte.
  • Foto: Wohnhaus Alfred Neumann

    Alfred Neumanns Wohnhaus in Nizza, Fotografie (1938/39)

    „unser Apt. Prom d. Angl. 62“
    Am 17. September 1938 schrieb der Schriftsteller René Schickele an Alfred Neumann: „Lieber Freund, der junge Wolff wird Ihnen hoffentlich geschrieben haben, dass im Haus 63, Promenade des Anglais eine Wohnung, wie Sie sie suchen, frei wird [.
  • Brief: Alfred Neumeyer an Oskar Kokoschka

    Alfred Neumeyer: Brief an Oskar Kokoschka, Durchschlag (8. Februar 1937)

    Im Februar 1937 glaubte Alfred Neumeyer, den Maler Oskar Kokoschka bald persönlich kennenzulernen. Neumeyer hatte den im Prager Exil lebenden Künstler gebeten, am kalifornischen Mills College eine Sommerschule abzuhalten.